Seminare & News Herbst 2011
Windows Small Business Server
Die ideale Voraussetzung für BMD-Software

Small Business Server
Der Small Business Server ist speziell für KMU-Betriebe bis 75 Benutzer konzipiert. Der große Vorteil im Vergleich zu konventionellen Windows Server Versionen besteht darin, dass Microsoft seine gängigsten Produkte zu einem Bundle zusammengefasst hat. Im Speziellen hervorzuheben ist dabei der Mailserver Exchange 2010.
Damit ist es möglich, die eigene Maildomäne selbst zu hosten, d.h. E-Mailadressen und E-Mail-Verteilergruppen flexibel an die Anforderungen des Unternehmens anzupassen. Natürlich wird auch die, für viele immer wichtiger werdende, Möglichkeit geboten, auch von extern auf E-Mails, Kontakte und Termine zuzugreifen und diese Daten mit Smartphone, iPad & Co zu synchronisieren.
In Zusammenhang mit BMD NTCS kann man also auch seinen Terminkalender und seine Aufgaben vollautomatisch abgleichen, ohne dass der Anwender irgendeine Interaktion zu tätigen hat. Weiters kann der Mailserver für alle in der BMD-Software konfigurierten Workflows zum automatischen Mailversand und zur Mailbenachrichtigung verwendet werden.

HP ProLiant ML350-Server
Eine Einschränkung des Small Business Servers besteht allerdings darin, dass dieser nicht als Remotedesktopserver (früher als Terminalserver bezeichnet) konfiguriert werden kann. Als Abhilfe bietet Microsoft das „Small Business Server 2011 Premium Add-on“ an. Es beinhaltet eine zusätzliche Lizenz für Windows Server 2008 R2 und SQL Server 2008 R2 for Small Business - letztere kann auch für die Verwendung von BMDNTCS eingesetzt werden. Damit sind nur noch RDS-Lizenzen notwendig- Kostenpunkt rund € 100,00 pro Benutzer - und schon bietet diese Konfiguration das optimale Einsatzgebiet für die BMD-Software an. Bei einem Remotedesktopserver wird nämlich nur eine Verbindung auf den Bildschirm des Servers aufgebaut. Das heißt, man arbeitet lokal am Server, ohne dass irgendwelche Daten (außer den Bildschirminhalten selbst) über das Netzwerk übertragen werden müssen. Dadurch liefert dieses System die bestmögliche Geschwindigkeit. Ferner ist dadurch auch der Zugriff auf alle Applikationen und Daten, welche am Remotedesktopserver zur Verfügung gestellt werden, über das Internet möglich. Auch von zu Hause oder vom Kunden aus kann also ganz „normal“ gearbeitet werden. Durch den Zugriff via Remotedesktopclient ist die Leistungsfähigkeit der Clients auch nicht mehr von allzu großer Bedeutung. Somit können ältere Clients oder auch günstige und stromsparende „ThinClients“ verwendet werden. Wichtig ist natürlich vor allem auch die Sicherung der Daten. Die in SBS 2011 integrierte Sicherungssoftware ist unseres Erachtens hingegen nicht die optimale Lösung, da diese keine Bandlaufwerke unterstützt. Die Sicherung auf Bänder und die dadurch mögliche Auslagerung der Bänder ist aber nach wie vor für eine Gewährleistung der Datensicherheit unumgänglich. Allerdings bieten fast alle Hersteller von Backupsoftware sogenannte Small Business Versionen ihrer Produkte an. Diese sind erstens meist wesentlich günstiger als die Standardversionen, zweitens bieten sie zusätzlich auch gleich Sicherungs-Agents für Exchange, SQL und Sharepoint mit an - die Installation ist aber nur auf dem Small Business Server möglich. |  HP ThinClient
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HP Ultrium-Tape-Drive
Weitere BMD-Produkte, welche sich bestens in die SBS Umgebung integrieren lassen, sind die Kommunikationsplattformen BMD.com, BMD-Web und die BMD-Onlinebewerbung. Dazu ist zwingend der Internet-Informationsserver (IIS) notwendig, welcher ebenfalls fixer Bestandteil der Windows SBS-Umgebung ist.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass die optimale BMD Umgebung für KMU-Kunden eine IT-Infrastruktur mit zwei Servern ist. Dabei kommt einerseits der Small Business Server 2011 inkl. Premium Add-on und andererseits ein Remotedesktopserver zum Einsatz. Der SBS 2011 läuft als Kommunikationsplattform mit Exchange und als Webserver fürdie BMD Internetportale. Auf dem zweiten Server wird die BMD Software (5.5 Netspeed, BMDNTCS auf Basis des SQL2008 R2) in einer RDS-Umgebung zur Verfügung gestellt, um die höhere Leistungsfähigkeit des Servers zu nutzen. Gleichzeitig werden die Clientkosten (Administration, Stromverbrauch) niedrig gehalten. Und zu guter Letzt ist nochmals hervorzuheben, dass mit dieser Konfiguration auch mittels Internet (VPN) jederzeit auf sämtliche Firmendaten zugegriffen werden kann.
Natürlich kann Sie die BMD Technik bei der Planung und Implementierung kompetent beraten und unterstützen. Auf Wunsch bieten wir auch komplette Pakete inklusive HP Hardware an: technik@bmd.at

Ing. Boris Wallner
Microsoft Betriebssysteme
Technische Beratung
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