NTCS Synchronisation mit Exchange
Mindestvoraussetzungen:
Betriebssystem:
Windows 2003 SP2, Windows 2003 R2 SP2, Windows 2008, Windows 2008 Small Business, Windows 2008 R2, Windows 2011 Small Business
Mailserver:Exchange 2003 SP2, Exchange 2007 SP1, Exchange 2010
Die Grundinstallation der BMDNTCS muss erfolgreich durchgeführt worden sein.
A) BMDSyncService installieren
Dies geschieht über die Datei BMDSyncService.exe mit den Parameter /INSTALL
z. B:D:\PROGRAMME\BMDSoftware\BMDSyncService.exe /INSTALL

Anschließend muss der Dienst über Systemsteuerung – Verwaltung – Dienste noch gestartet werden:

Achtung:
Bei aktivierter Windows-Firewall muss der UDP-Port bzw. der Dienst (BMDSyncService.exe) zu den Ausnahmen hinzugefügt werden!
Achtung:
Immer wenn in der NTCS Einstellungen verändert werden, muss der BMDSyncService unter den Diensten neu gestartet werden!
B) BMDNTCS Einstellungen für den Service
In der NTCS unter Tools – Überblick über alle Tools-Parameter – Gesamtsystem – Allgemeine Einstellungen


unter 4 - Kommunikationssystem folgende Punkte konfigurieren:

Synchronisation aktivieren:
1 - Ja
Kommunikationssystem:
0 - MS Exchangeserver (für Exchange 2003 oder 2007),
3 - MS Exchange Web Service (EWS) (für Exchange 2010)
Kommunikationsserver:
IP-Adresse oder Name des Mailservers
Achtung: Bei einem Small Business 2008 Anhang I beachten!
Kommunikationsport:
ohne SSL 80 mit SSL 443
SSL-Verschlüsselung:
0 - NEIN (keine Verschlüsselung), 1 - JA (mit Verschlüsselung)
Datenbank:
den vollständigen Datenbank-Alias der NTCS eingeben
BenutzerID:
Hier muss ein NTCS User hinterlegt werden, der Mitglied der NTCS-Gruppe BMD ist.
Passwort:
Kennwort des oben angegebenen Users
Eventserver:
IP-Adresse oder Name des NTCS-Servers bzw. wo der BMDSNYC Service installiert ist
Eventport:
Standardmäßig auf 9090, kann aber beliebig gewählt werden
Meldungsempfänger:
An diese Adresse werden Statusinformationen und Benachrichtigungen vom Synchronisationsdienst gesendet.
Abgleichintervall:
Intervalldauer in Sekunden; gibt an, wie oft synchronisiert werden soll
Achtung:
Bei aktivierter Windows-Firewall muss der UDP-Port bzw. der Dienst (BMDSyncService.exe) zu den Ausnahmen hinzugefügt werden!
Achtung:
Immer wenn in der NTCS Einstellungen verändert werden, muss der BMDSyncService unter den Diensten neu gestartet werden!
C) WebDAV installieren und einrichten (nur bei Exchange 2003 oder 2007!)
WebDAV unter Windows 2003 installieren
Systemsteuerung - Software - Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen - Anwendungsserver - Details - Internetinformationsdienste (IIS) - Details - WWW-Dienst - Details – WebDAV-Veröffentlichung

WebDAV 7.5 unter Windows 2008 installieren und am IIS 7 aktivieren
Dazu unter folgendem Link die jeweilige Version (32 oder 64 BIT) herunterladen und installieren:
32bit: http://www.microsoft.com/downloads/de-de/details.aspx?FamilyID=8a47d609-8d95-4e1a-b2f2-2303e7e10edc
64 bit: http://www.microsoft.com/downloads/de-de/details.aspx?FamilyID=EF237A40-9D06-4A6C-830C-31653624CF79
Anschließend in der IIS Verwaltung (Start – Ausführen – InetMgr) auf der Default Web Site auf WebDAV-Erstellungsregeln doppelklicken.

Danach auf der rechten Seite WebDAV aktivieren:

Im nächsten Schritt auf der linken Seite das virtuelle Verzeichnis „Exchange“ auswählen und per Doppelklick auf WebDAV-Erstellungsregeln.

Danach im rechten Fenster „Erstellungsregel hinzufügen“ auswählen:

Die Erstellungsregel muss wie folgt eingerichtet werden:

Mit OK speichern.
D) SSL Verschlüsselung auf der Exchange Website bzw. EWS Webseite deaktivieren – nur wenn die Synchronisation über Port 80 (ohne SSL) erfolgen soll
SSL auf Windows 2003 mit IIS 6.0 deaktivieren
Dazu in der IIS Verwaltung (Start -> Ausführen -> InetMgr) die Standardwebsite erweitern und am virtuellen Verzeichnis „Exchange“ mit rechter Maustaste auf Eigenschaften - Verzeichnissicherheit - Sichere Kommunikation - Bearbeiten – Sicheren Kanal voraussetzen (SSL) deselektieren.

SSL auf Windows 2008 mit IIS 7.0 deaktivieren
Dazu in der IIS Verwaltung (Start -> Ausführen -> InetMgr) die Standardwebsite erweitern und das virtuelle Verzeichnis „Exchange“ auswählen. Auf der rechten Seite dann den Punkt SSL-Einstellungen starten. Im neuen Fenster die Option „SSL erforderlich“ deaktivieren.


SSL auf Windows 2008 R2 mit IIS 7 deaktivieren
Dazu in der IIS Verwaltung (Start -> Ausführen -> InetMgr) die Standardwebsite erweitern und das virtuelle Verzeichnis „EWS“ auswählen. Auf der rechten Seite dann den Punkt SSL-Einstellungen starten. Im neuen Fenster die Option „SSL erforderlich“ deaktivieren.


E) Formularbasierte Authentifizierung ausschalten - nur bei Exchange 2003 und nur, wenn die Synchronisation über Port 80 (ohne SSL) konfiguriert ist
Dazu den System-Manager von Exchange 2003 starten und unter Administrative Gruppen – Standort – Server – Servername – Protokolle – HTTP – rechte Maustaste Virtueller Exchange-Server – Einstellungen - „Formularbasierte Authentifizierung aktivieren“ deselektieren.

F) Integrierte Windows Authentifizierung in der Exchange Verwaltungskonsole ausschalten - nur bei Exchange 2007
Dazu in die Exchange Verwaltungskonsole wechseln und unter Serverkonfiguration – Postfach – WebDAV – Exchange – rechte Maustaste – Eigenschaften

im darauf erscheinenden Fenster die integrierte Windows-Authentifizierung deaktivieren.

G) Benutzer für Synchronisation einrichten
Jetzt in die NTCS einsteigen und unter Tools – Zugangsdaten – Synchronisationszugangsdaten

die Synchronisations- und Zugangs-Daten des eigenen Benutzers entsprechend hinterlegen:
bei Synchronisation über WebDAV (Exchange 2003 & Exchange 2007)

bei Synchronisation über EWS (Exchange 2010)

Synchronisieren:
Ja
Termine und synchronisieren:
Ja, wenn gewünscht
Aufgaben synchronisieren:
Ja, wenn gewünscht
Benutzerprofil - Mailboxname:
die eigene E-Mail Adresse eintragen (nur Exchange 2003 oder 2007)
Benutzer:
den eigenen Windows-Benutzer inkl. Domänenpräfix angeben
Password:
das eigene Kennwort eingeben
Mit OK bestätigen und die NTCS neu starten.
Bitte unbedingt den Hinweis beachten, dass der erstmalige Abgleich bis zu einer Stunde dauern kann:

Nach dem Neustart der NTCS kann/sollte noch über den Button „Zugangsdaten prüfen“ die Verbindung mit den hinterlegten Daten verifiziert werden. Das Ergebnis sollte wie folgt aussehen:

Ab diesem Zeitpunkt sollte die Synchronisation dann bereits in beide Richtungen funktionieren, wobei wie schon oben erwähnt, der erstmalige Abgleich bis zu einer vollen Stunde dauern kann.
Bei nicht erfolgreicher Synchronisation sollte man die beiden Log Dateien (BMDMergeService.log und die BMDError.log) am Server in der Freigabe BMDNTCS_PGMDATA\LOG kontrollieren.
H) Mitarbeiterstammdaten
In den Mitarbeiterstammdaten (in der NTCS unter – Stammdaten – Personen – Mitarbeiter) muss der Benutzer angelegt sein und folgende Felder müssen korrekt ausgefüllt sein:
1. User-ID
2. E-Mail

I) Eintrag Kommunikationsserver bei einem Small Business Server 2008
Unter Windows 2008 SBS werden die Exchange Seiten nicht wie bei einer normalen Installation unter der Default Web Site installiert, sondern unter SBS Web Applications -> die enthaltenen Seiten kann man über Sites auflösen.
Dazu in der IIS Verwaltung (Start -> Ausführen -> InetMgr) auf SBS Web Applications. Auf der rechten Seite dann den Punkt Bindungen – Http – Bearbeiten

Dies kann folgendermaßen kontrolliert werden:
Variante A -> Kontrolle im DNS

Variante B -> ping auf Sites - muss mit der richtigen IP-Adresse des Servers aufgelöst werden

Daraus ergibt sich für den Exchange Sync mit Windows 2008 SBS Server folgender Kommunikationsserver Eintrag in der BMDNTCS.

J) NTCS Berechtigungen anpassen
Folgende NTCS-Berechtigungen müssen den Usern erteilt werden, damit sie die Synchronisation nutzen können:
Tools – Administration – Berechtigung – Berechtigungen

Anschließend muss die jeweilige Gruppe, in der der/die Benutzer Mitglied/er ist/sind, ausgewählt werden und per Klick auf den Button „Berechtigungen auf Funktionen und Felder“ gelangt man dann in die eigentliche Berechtigungsverwaltung:
1. CRM/Büro- u. Dokumentenmanagement – Organizer – Termine – Synchronisation Organizer

2. Tools – Tools – Zugangsdaten – Synchronisationszugangsdaten

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